Johannes Liss  Diplom-Psychologe
-Klinischer Psychologe BDP-  •  Psychotherapeut

 
 

 

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Nachrichten 

Pressemitteilung des DPtV  vom 17. August 2017

Statistischen Bundesamtes zur Einkommenssituation von Ärzten und Psychotherapeuten

Krasse Unterschiede: Psychotherapeuten-Einkommen nur ein Drittel des Ärzte-Einkommens

Berlin, 17. August 2017. Ärzte verdienen nach der jüngsten Erhebung des Statistischen Bundesamtes drei bis viermal soviel wie Psychotherapeuten - und das bei vergleichbarer Arbeitszeit. Psychotherapeuten erzielen einen Reinertrag, also Umsatz abzüglich Kosten, in Höhe von 70.600 Euro, Ärzte hingegen im Durchschnitt 258.000 Euro. „Das liegt insbesondere an den geringen Einnahmen durch die Behandlung gesetzlich versicherter Patienten. Seit mehr als 15 Jahren kämpfen die Psychotherapeuten deshalb vor den Gerichten um mehr Gerechtigkeit bei der Honorarverteilung der Kassenärztlichen Vereinigungen. Zum anderen sind die Einnahmen der Psychotherapeuten durch Privatbehandlungen sehr gering. Die Behandlung von Privatpatienten wird kaum höher vergütet als die Behandlung von gesetzlich Versicherten,” betont die Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), Dipl.-Psych. Barbara Lubisch bei einer ersten Einschätzung der vom statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen.

In regelmäßigen Abständen erhebt das Statistische Bundesamt Einkommens- und Kostendaten niedergelassener Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten. Die jetzt vorliegenden Zahlen für 2015 beweisen erneut, dass Psychotherapeuten bei der ärztlichen Honorarverteilung weit abgeschlagen am unteren Ende der Einkommensskala stehen und dies trotz ähnlicher Arbeitszeiten. Nach der jüngsten Erhebung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) arbeiten Psychotherapeuten im Durchschnitt 45 Stunden pro Woche in der Praxis, Ärzte 51 Stunden.

Die Zahlen zeigen auch, dass die Benachteiligung immer mehr zunimmt: Seit der Erhebung des Statistischen Bundesamtes 2011 haben die somatisch tätigen Arztgruppen durch die jährlichen regionalen Honorarverhandlungen deutlich mehr zugelegt als die Psychotherapeuten. Die Kluft zwischen den Einkommen der Ärzte und der Psychotherapeuten wird immer größer. Psychotherapeuten können bei Inflationsraten von jährlich ein bis zwei Prozent nur durch Einschränkungen der Praxiskosten, der privaten Lebensführung und der Altersvorsorge über die Runden kommen. Auch die Anstellung von Praxispersonal ist mit diesen Einkommen kaum möglich.

Das Bundessozialgericht hat seit 1999 immer wieder entschieden, dass der Bewertungsausschuss aus Kassenärztlicher Bundesvereinigung und Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen die Einkommensentwicklung der Psychotherapeuten in regelmäßigen Abständen an die der Ärzte anpassen muss. Dieser Auflage ist der Bewertungsausschuss seit 2008 nicht mehr nachgekommen. „Hier wird geltendes Recht einfach ignoriert. Die nächste Bundesregierung muss mit einer gesetzlichen Klarstellung den Bewertungsausschuss verpflichten, die Psychotherapie im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung so zu vergüten, dass Psychotherapeuten bei gleichem Arbeitseinsatz dasselbe verdienen können wie Ärzte der somatischen Medizin“, fordert Lubisch.

 

Nachrichten

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. teilt mit

14. April 2015

BDP: Forderung nach Berufsverbot für Depressive ist Ausdruck von Hilflosigkeit


Der BDP hat sich entschieden gegen ein pauschales Berufsverbot ausgesprochen, wie es der bayrische Innenminister Joachim Herrmann für Menschen gefordert hat, die an einer Depression leiden. „Diese Forderung klingt wohlfeil und drückt vor allem Hilflosigkeit im Umgang mit nicht zu kontrollierenden Situationen aus“, erklärte BDP-Präsident Prof. Michael Krämer. Eine solche Maßnahme werfe zudem viel mehr Probleme auf als sie löse. Krämer: „Berufsverbote bergen das große Risiko, dass Depressionen und andere psychische Erkrankungen noch stärker verheimlicht werden und daher die Chance der Heilung durch eine verfügbare und wirksame Therapie sinkt.“ Hier zeige sich erneut, dass endlich die psychotherapeutische Versorgung in ausreichendem Maße sichergestellt werden müsse. Im Übrigen führt die Argumentation für ein pauschales Berufsverbot nach Auffassung des BDP unweigerlich zu weiteren Fragen z. B. nach der Definition von Risikoerkrankungen und der Gruppe der verantwortungsvollen Berufe, die kaum schlüssig zu beantworten wären. BDP-Pressemitteilung unter www.bdp-verband.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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